10.0.1.1

Die Internationale Kommission verwaltete die beiden Abstimmungsgebiete bis zum 15. Juni.

Ab dem 5. Mai wurde Zone 1 schrittweise dem dänischen Staat übergeben, und in entsprechender Weise wurde Zone 2 an den deutschen Staat zurückgegeben.

Auf dänischer Seite wurde die Wiedervereinigung eine Woche lang gefeiert.

Bei einer Sitzung des Staatsrats am 9. Juli unterschrieb der König das Gesetz über die Eingliederung der nordschleswigschen Landesteile und nahm danach an einem Volksfest in Kopenhagen teil.

Am Abend begaben sich die Königsfamilie und die Regierung nach Nordschleswig. Hier ritt Christian X. am 10. Juli über die aufgehobene Grenze von 1864.

Dies war der Auftakt für das offizielle Wiedervereinigungsfest am 11. Juli auf den Düppeler Schanzen mit der Königsfamilie, der Regierung und ca. 50.000 Teilnehmern.

An den folgenden vier Tagen besuchte die Königsfamilie die verschiedenen Gebiete Nordschleswigs auf einer Huldigungsreise.

Das größte deutsche Fest fand am 17. Juni statt, als die deutschen Truppen, die in der Abstimmungszeit ausgewiesen waren, nach Flensburg zurückkehrten. Hier wurde ihnen ein herzlicher Empfang von der Bevölkerung und dem Bürgermeister der Stadt sowie dem deutschen Außenminister bereitet.